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Ich find’s immer wieder faszinierend. Da lese ich biblische Texte zum was weiß ich wievielten Male - und finde doch immer was “Neues”. So geschehen mit 2. Mose 18, 13-27.
Mose und das Volk Israel sind grade den heimtückischen Anschlägen des Herrn Pharao entkommen, kurzerhand durch ein Meer hindurchspaziert und befinden sich jetzt auf Abenterureise in der Wüste. Klar, dass bei einem solchen Haufen Menschen ‘ne Menge Stress, Streit, Schwierigkeiten und Probleme vorprogrammiert sind. Zu Besuch ist grade sein Schwiegervater Jitro.
Und was macht der gute Mose? Er ist quasi die eierlegende Wollmilchsau, ein Allround-Dilettant. Als aber sein Schwiegervater alles sah, was er mit dem Volk tat, sprach er: Was tust du denn mit dem Volk? Warum musst du ganz allein da sitzen, und alles Volk steht um dich her vom Morgen bis zum Abend? Mose antwortete ihm: Das Volk kommt zu mir, um Gott zu befragen. Denn wenn sie einen Streitfall haben, kommen sie zu mir, damit ich richte zwischen dem einen und dem andern und tue ihnen kund die Satzungen Gottes und seine Weisungen. (VV 14-16)
Sieht’s so nicht in vielen Gemeinden aus? Der Pfarrer/die Pfarrerin meint, für den ganzen Laden verantwortlich zu sein und alles selbst machen zu müssen. Ja nix abgeben, denn dann könnte ja die Kontrolle abhanden kommen. Manfred Josuttis diagnostiziert den “Zustand” der Pfarrerschaft der Art, dass Pfarrer zwar unendlich mächtig sein wohlen, sich gleichzeitig aber unglaublich ohnmächtig fühlen - und es vielleicht auch sind. Zumindest, was die Vollmacht betrifft. Denn was ist denn das Resultat eines solchen pfarrherrlichen Lebens? Schauen wir bei Mose: Sein Schwiegervater sprach zu ihm: es ist nicht gut, wie du das tust. Du machst dich zu müde, dazu auch das Volk, das mit dir ist. Das Geschäft ist dir zu schwer; du kannst es allein nicht ausrichten. (VV17+18)
Krass. Mose macht nicht nur sich selbst kaputt (das können wir ja noch ganz schnell nachvollziehen), sondern auch das Volk. Analog: ein allesmachender Pfarrer macht nicht nur sich selbst kaputt und landet früher oder später im Burn-Out, sondern er führt auch seine Gemeinde an den Abgrund des Scheiterns. Das sollte uns “Hauptamtlichn” zu denken geben und den Gemeindegliedern das Mandat geben, ihre Stimme zu erheben, wenn der Pfarrer mal wieder ‘nen Alleingang macht.
Und dann der alles entscheidende Ratschlag des weisen Schwiegervaters: Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem ungerechten Gewinn feind. Die setze über sie als Oberste über tausend, übner hundert, über fünfzig und über zehn. (V21)
So siehts aus: Kleingruppen bilden und LeiterInnen bevollmächtigen - dann geht’s aber ab in der Gemeinde. Interessant finde ich die Voraussetzungen, die solche Mitarbeiter mitbringen sollen:
- redlich sein
- Gott fürchten
- wahrhaftig sein
- dem ungerechten Gewinn feind sein
Vielleicht schauen wir da einfach mal genauer hin, wie wir unsere Gemeinden/Gruppen leiten und wen wir als MitarbeiterInnen so am Start haben.
Die Bibel ist doch immer noch der beste Ratgeber in Sachen Gemeindeaufbau/Gemeindewachstum…
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In der Hoffnung, dass ich irgendwann auch mal was richtig tippe, werden wir morgen 2:1 gewinnen. Ich bin ja mal sehr gespannt, ob Frings spielen wird. Gründe gibt es eigentlich keine, denn wer so souverän gegen Portugal spielt, kann auch gegen die Türken - die offensiv nicht weniger gefährlich sind - bestehen.
Und solange die Übertragung nicht frühzeitig abbricht (wie hier), wird das ein shönes Fußballfest. Ach ja: und ich halte nicht viel von den Schreckensvisionen, was die Auseinandersetzung Deutschland/Türkei betrifft. Ich denke, dass die Fans beider Seiten sehr friedlich feiern und trauern können.
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OK ok, der Clip ist von der EM 2004 und die Italiener haben heute nicht wirklich Dank Schwalben das Viertelfinale erreicht, sondern weil sie auch clever gespielt haben. Dennoch: der Clip ist einfach cool……und wer weiß. Vielleicht ja sogar ein wenig wahr…
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[Trigami-Review]
Surfino baut Homepages im Baukasten-System – jetzt nicht nur für Kleinkunden oder Vereine, sondern auch für Firmen, die ihr eigenes Corporate Design auch auf der Webpage verwirklicht sehen wollen. Das neue Angebot „Exklusiv-Homepage“ umfasst neben unbegrenzt vielen Seiten und Bildern eine individuelle Grundgestaltung mit Farbanpassung. Die Grundeinrichtung der Webpräsenz einschließlich Bilder und Texte wird dabei von Surfino übernommen. Den vorkonfigurierten Internetauftritt kann der Auftraggeber anschließend nach seinen Vorstellungen weiter verfeinern und aktualisieren.

So lautet die Produktbeschreibung des Internet-Deinstleisters “Surfino” zu dem nach eigenen Angaben schon 30.000 Kunden gehören. Diese Homepage-Baukasten-Systeme habe ich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal getestet und man stößt doch recht schnell an die Grenzen des Machbaren: Fotos können immer nur auf eine ganz bestimmte Weise eingebunden werden, fremder Content kann oft gar nicht eingebunden werden und dynamisch sind die wenigsten Seiten.
Also…mal schauen, was Surfino so kann.
Die Anmeldung funktioniert reibungslos und man kann sich aus einigen Vorlagen das gewünschte Design für die eigene Seite auswählen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind dabei gar nicht mal so gering, was mich schon mal positiv überrascht. Auch wenn sich die Vielfalt der Designs im Rahmen hält und die Designs sehr schnell als “Baukasten-Designs” erkennbar sind, gefallen sie mir doch und ich denke, für Vereine und kleine Unternehmen könnte das genau das Richtige sein.
Nun gelangt man in den Adminbereich der Seite, der übersichtlich gestaltet ist und auf unnötigen Schnickschnack verzichtet. Das Wesentliche ist da, und das ist gut so. Hier hat man nun die Möglichkeiten, der Homepage Seiten hinzuzufügen oder vorhandene zu löschen und kann von hier Diverses tun: Der Seite eine Kommentarfunktion schenken - was nicht schlecht ist für Vereine und Unternehmen (besser als eine Emailadresse anzugeben, die dann nur von SPAM-Robots gefunden wird). Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, dieses Formular anzupassen, so dass man als User lediglich Name, Email und die Nachricht eingeben kann.
Die einzelnen Seiten kann man - wie heutzutage üblich und das Mindeste - im WYSIWYG-Editor bearbeiten und hat somit wie ich finde, den besten Überblick über die Gestaltung des Inhalts.
Ebenso kann man diverse Dateitypen hochladen und als Dateiliste in die Seite einbinden. Zusätzliche Funktionen wie Gästebuch, Kommentarfunktion, Hintergrundmusik, Forum, Besucherzähler, Veranstaltungskalender (wohl gerade für Vereine/Gruppen interessant) und einiges mehr sind auch mit dabei.
Alles in allem überzeugt mich der “Exklusiv”-Tarif von Surfino schon, da dem Anwender wirklich sehr viele Möglichkeiten gegeben sind, eine für ein Unternehmen oder (wie ich finde noch besser geeignet) einen Verein adäquate Seite einzurichten. WEB2.0-Anwendungen und dynamischer Content ist auch hier nur bedingt möglich (sofern man Forum und Gästebuch dazu zählt), was schade ist - aber gemessen an der Zielgruppe wohl OK.
Einziger Haken: 19.90 Euro im Monat sind ein stolzer Preis für solch einen Baukasten, wenn man daran denkt, dass all die Funktionen bspw. auch mit Wordpress machbar wären.
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In der Nordelbischen Kirche wird am 12. Juli 2008 für den Sprengel “Schleswig” ein neuer Bischof gewählt. Zur Wahl steht unter anderem Propst Dr. Horst Gorski. Nun habe ich auf der Homepage des von mir auf Grund seiner sauberen exegetischen Arbeitsweise sehr geschätzten Alt-Landesbischofs, Prof. Dr. Ulrich Wilckens, einen Aufruf gefunden, die Mitglieder der Synode mögen Herrn Gorski nicht wählen, da er sich von den Grundlagen um Bibel une Bekenntnis entfernt habe.
Ich finde das einen mutigen und unterstützenswerten Schritt - wesegen ich hier auch etwas schreibe.
Grund der “Klage” ist die Predigt an Karfreitag 2006.
Dr. Gorski sagt zwar zutreffend, „die Aussage …, dass [Christus] für uns gestorben ist und dass wir durch sein Blut erlöst sind“, mache „heute vielen Menschen schwer zu schaffen“. Aber statt solchen Menschen diese Grundaussage des Evangeliums in ihrem Sinn zu erklären, pflichtet er ihnen bei und sagt gezielt im Gottesdienst am Karfreitag: „Wir dürfen uns von ihr lösen. …Wir selber … sind frei andere Wege der Deutung des Todes Jesu zu gehen, wenn wir wollen.“ Ja, er erklärt dann sogar: „Der Tod Jesu war nicht notwendig, damit Gott sich mit uns versöhnt und uns vergibt. Die Behauptung einer solchen Notwendigkeit ist eines der größten Missverständnisse der christlichen Geschichte“. Nur Menschen seien es, die Jesus umgebracht haben. Gott habe darin nicht gehandelt, sondern vielmehr „Jesu Tod mit erlitten“, um an diesem herausragenden Beispiel uns zu zeigen, „dass er unser Leid mit uns teilt … Wer verwundet wird, ist nicht von Gott verlassen“. Die Vorstellung dagegen, Gott habe Jesus an unserer Statt in den Tod gegeben, um uns Sünder auf diese Weise mit sich zu versöhnen, widerspreche gröblich allen humanen Vorstellungen eines liebenden Gottes. „Versöhnung kann doch auch einfach aus Liebe und in einem Akt der Zuwendung geschehen“. [so Wilckens in seinem Aufruf]
Klar. Deswegen haben wir uns ja alle auch soooo lieb. Meine Güte, wieso muss man so lange Theologie studieren, einen Dr.-Titel haben um dann so was zu verzapfen?
Den Aufruf von Bischof Wilckens gibt es hier.
Die Predigt von Dr. Gorski kann man hier nachlesen.
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Nicht wenige Tore sind bei der EM schon aus seeeehr abseitsverdächtigen Spielsituationen heraus entstanden. Nun ja. Für alle Möchtegern-Schiris und wirklichen Abseits-Profis gibt es hier ein nettes kleines Spielchen, bei dem man sein eigenes “Abseits”-Wissen testen kann. Viel Spaß!!!
Gefunden habe ich das nette Ding bei Simon.
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…Gomez raus. Und schon fällt ein Tor. OK, es war nicht Kuranyi, sondern Poldi. Aber das wäre das Modell schlechthin gewesen: Poldi wieder neben Klose in den Sturm und Schweinsteiger links. Aber dank einer belgischen Pfeife ist das nicht mehr möglich. Echt klasse. Nun ja, immerhin macht dann Public Viewing am Montag noch mehr Spaß, weil es ein wirkliches Endspiel ist.
Ich muss weiterlernen (…und habe deswegen gerade auch nur die zweite Halbzeit gesehen).
Mein 2:1 Tipp war ja fast richtig ;-) Aber gegen Österreich gewinnen wir 2:0. Und vielleicht macht der Gomez ja als Joker ein Tor. Wer weiß…
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Nicht wundern: kann sein, dass diese Woche keine Beiträge hier kommen, da ich ein paar mündliche Prüfungen habe. Die letzten. Endlich!!!
Aber ich muss doch sagen: das 2:0 gerade eben gegen Polen war nicht schlecht. Lehmann hat sich gesteigert, Fritz hat überragend gespielt, aber wenn Frings nicht ab und an in der Defensive ausgeholfen hätte, wäre es vielleicht gefährlich geworden. Nach vorne müssen sich unsere Mannen aber steigern. Ballack hatte zwischenzeitlich einen Totalaussetzer und dass Klose über den Ball drischt, um so das 2:0 vorzubereiten ist schon ein wenig Ironie des Schicksals. Vielleicht sollte Kuranyi das nächste Spiel von Beginn an für Gomez am Start sein. Mein Tipp gegen Kroatien: 2:1.
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Coole Idee. Die Schweizer überraschen doch immer wieder. Die Aktiengesellschaft “Genesis Land AG” will einen gleichnamigen biblischen Themen-, Vergnügungs- und Besinnungspark im Raum Heidelberg errichten. Dabei soll die Welt der Bibel auf einer Fläche, die 70 Fußballfeldern entspricht, dargestellt und mit Attraktionen versehen werden. Kostenpunkt: 120 Millionen Euro.
Neben einer Wasserachterbahn mit “sintflutartigen Erlebnissen” ist eine Achterbahn mit multimedial aufbereiteten Inhalten zu den Themen Himmel und Hölle geplant. Weiter sind unterhaltsame “Sintfluterlebnisse in 4D” und eine Miniaturnachbildung Israels angedacht. Außerdem soll ein Dinopark inklusive Dinobahn für Unterhaltung sorgen - “lebensgroße und multimedial gestaltete Dinosaurier interaktiv erleben”, schreibt die Genesis-Land AG auf ihrem derzeitigen 2D Parkplan. Auf der Website gibt es auch einen 3D Plan, der die Größe des Projekts verdeutlicht. Museen, Übernachtungsbetriebe und Vortragssäle sind ebenfalls geplant. [Quelle: PRO]
Bis Ende des Jahres 2011 soll der Park fertig sein und seine Pforten für Besucher öffnen. Dass gestern in der hiesigen “Rhein Neckar Zeitung” ein kurzer Bericht stand und die Stadt dem Ganzen skeptisch gegenüberstehe, wundert mich nicht. Kreationismus, Fundamentalismus, Wissenschaftsglaube usw. sind nur ein paar wenige Schlaglichter.
Dass die Weltanschauungsbeauftragten der Evangelischen Landeskirche in Baden und in Württemberg jedoch sehr vehement gegen das Projekt sind, ärgert mich und so langsam muss man sich schämen, Teil einer Landeskirche zu sein, deren Weltanschauungsbeauftragter, Jan Badewien, hinsichtlich dieses Projektes verlauten lässt: “Ich stehe dem mehr als skeptisch gegenüber und lehne dies klar ab.” [Quelle: PRO] Wäre das Ganze ein Projekt, welches das klassische Evolutionsmodell vertritt, wäre er vielleicht positiver gestimmt.
Dass sein Kollege Hemminger von der württembergischen Landeskirche noch vehementer gegen das Projekt wettert, wundert nicht.
Herr Badewien, Herr Hemminger: Was stört Sie an dem Projekt? Wieso können Sie den Kreationismus (der im Übrigen nicht auf “missionarische Weise” von den Verantwortichen der Genesis Land AG vertreten wird) nicht stehen lassen und überzeugen statt dessen mit inhaltichen Argumenten? Es würde wohl kaum einen Aufschrei geben, wenn evolutionäre Ideen und Gedanken in dem Park vertreten werden würden. Aber - ist so eine ablehnende Haltung einer anderen Überzeugung gegenüber ein tolerantes Verhalten?
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie das ganze Projekt sich entwickelt und hoffe nicht, dass es ein Flop wird, sondern dass es auf eine ganz neue Art und Weise Zeugnis für den wunderbaren Gott der Bibel ist.
Weitere Infos: http://www.genesis-land.ch.
Kreationismus, Schöpfung, Evolution, Kirche
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Die guten alten Zeiten…