Nicht ich, sondern ER.

Das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, damit sich kein Mensch vor Gott rühme.

1.Korinther 1,28-29

Oh ja. Wie schön. Nicht die Schlauen, nicht die Reichen, nicht die Tollen, nicht die Berühmten.
Sondern die Schwachen, die Armen, die, die sich als zu klein und unbedeutend fühlen.

Gott steht nicht auf tolle Menschen. Er steht auf Menschen, die sich ihrer Schwachheit bewusst sind und sich von IHM allein abhängig machen.
Es gibt gewisse Bereiche, in denen Menschen sich gerne selbst erheben. Einer von diesen Bereichen umgab mich in meinem Studium….

Wie schön, dass wir vor Gott nix leisten müssen, dass wir nix beweisen müssen, sondern sein können, wie wir sind.
Menschlich, (geistig und geistlich) arm und einfach.
Das einzige, was wir tun können: Wir öffnen uns dem Herrn der Herren, dem König der KÖnige und lassen ihn in unser Leben einziehen. Das ist Advent. Die Ankunft des Herrn, auch in mir.

Und dann geschieht etwas Wunderbares: Gott selbst lebt im Heiligen Geist in uns.
Es wird das zunichte, was menschlich groß ist - denn Jesus ist größer. Probleme, Herausforderungen und widrige Umstände werden nicht von jetzt auf nachher verschwinden - aber wieso sich einschüchtern lassen? In uns lebt der Schöpfer der Welt.

Das Problem ist nur: wir schauen immer nur auf uns, auf uns, auf uns. Wir sind so dermaßen ich-bezogen, dass es schon fast krankhaft ist.
Würden wir mehr auf Gott schauen, als auf uns, würden wir weit aus gesegneter Leben.

Es ist Advent. Da feiern wir nicht nur eine Ankunft, sondern auch ein Abschied. Ein Abdschied von unserem Ego, auf dass der König der Ehre einziehen kann.

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