Kirchenrecht.
Momentan bin ich ja im Petersstift in Heidelberg. Ganz interessant. Letzte Woche Religionspädagogik und Liturgik. Jetzt gibt’s gleich Kirchenrecht. Bin ja mal gespannt, wie das wird. Auf jeden Fall bekommt man schon mal einen großen Einblick in die Kirche und alles drumherum…herausfordernd.
Im Kurs kommen wir super miteinander klar, das ist echt schon mal gut. Liturgik letzte Woche war sehr herausfordernd, stellt sich doch die Frage, wie man diese traditionellen Formen mit Leben füllen kann. Ich denke, dass dies eine Herausforderung zeitlebens bleiben wird, der man sich aber bedingungslos stellen muss und kann.
Bei einem Gottesdienst kann man ja immer auf beiden Seiten vom Pferd fallen: man kann ihn stumpf runterleiern (Gefahr in Landeskirchen und bei Katholiken), oder man kann ihn zerrden (Gefahr bei Freikirchen). Ich halte beides für Sünde!
Ein Gottesdienst will zelebriert werden. Da sind Murmelbahn-Allegoresen wie auch bloße Formeln unangebracht.
Hab erst neulich einen “Übungs-Gottesdienst” miterlebt. Ein Student kam zu den Bekanntmachungen “Folgendes ist der Gemeinde noch bekannt zu geben….”
Als ob man in der Kirche nur formelhaft sprechen dürfe. Bah! Und das schon bei Studenten.
Unter “Kirche der Freiheit” hatte ich mir doch noch etwas mehr vorgestellt.