Jesus und die Bergpredigt.
Habe ich schon mal das tolle Buch »Mein Äußerstes für sein Höchstes« erwähnt?
Immer wieder faszinierend. Heute ging es um die Bergpredigt. Man kann die Bergpredigt aus den unterschiedlichsten Perspektiven lesen. Chambers jedenfalls räumt mit einem Missverständnis auf.Und zwar schreibt er:
Die Bergpredigt stellt nicht ein Ideal auf; sie ist eine Darlegung dessen, was in mir geschehen wird, wenn Jesus Christus meine Veranlagung umgewandelt und mir eine Veranlagung eingepflanzt hat, die der Seinigen entspricht. Jesus Christus ist der Einzige, der den Inhalt der Bergpredigt in die Wirklichkeit umzusetzen vermag. (aus: Mein Äußerstes für sein Höchstes, 30. Auflage, Wuppertal 2005. S. 269)
Das muss doch mal gesagt werden. Danke, Herr Chambers. Die Bergpredigt rein ideologisch zu sehen, kann doch nicht wirklich der Anspruch sein, der in dem Text selbst liegt. Und vor allem: Jesus war doch kein ideologischer Typ. Das war vielleicht ein Rudi Dutschke oder ist heute noch ein Hans Christian Ströbele. Aber doch nicht Jesus. Aus zwei Gründen, wie ich finde: Zum einen sind Ideologien zum Scheitern verurteilt und zum zweiten sind sie - in welcher Hinsicht auch immer - gefährlich.
Jesus Christus ist als der Jeschua (Gott rettet) das Gegenteil von gefährlich; und schon gar nicht ist er gescheitert. Im Gegenteil: Er ist der einzige wahre Sieger (vgl. 1. Korinther 15,55-57).
Und eben deshalb finde ich Chambers’ Feststellung, die Bergpredigt sei keine Ideologie, sondern eine Darlegung meiner Wesensveränderung in Christus, äußerst zutreffend und hilfreich.
Übrigens: Wer des Englischen mächtig ist und eher auf die Weiten des Internets steht, als auf ein Buch in der Hand, der kann »Mein Äußerstes für sein Höchstes« auch online lesen - kostenlos: www.myutmost.org.
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