Ich hab’s getan.

Kaum zu fassen. Ich hab’s doch tatsächlich getan. Was?

Vor einigen Wochen saß ich mit einem Freund bei lecker Spaghetti und lecker Bier und wir unterhielten uns über Networking und Communities und kamen dabei auf das allseits berühmt, berüchtigte »Studi VZ« zu sprechen. Ein Portal, in dem sich (Ex)-Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet kostenlos registrieren können, Freunde finden, sich in gemeinsamen Interessensgruppen tummeln, einander Nachrichten schreiben und so weiter. Das Übliche halt.

Der Witz: man will ja immer so viele Kontakte wie möglich. Das nennt sich in so einem Portal dann »Freunde«. Alles klar.

Wir unterhielten uns dann darüber, dass vieles darin echt mal oberflächlich ist und man Menschen dort als »Freunde« hat, mit denen man in »real life« nich wirklich viel zu tun hat.

Und was habe ich nun getan? Um das Ganze mal ein wenig zu testen und auszureizen, habe ich meinen Geburtstag auf 13. Mai gestellt. Alle meine »Freunde« haben eine Benachrichtigung bekommen und siehe da: jede Menge Menschen haben mir zum Geburtstag gratuliert - welchen ich gar nicht hatte. Aber »Studi VZ« hat das so angezeigt, also muss es stimmen.

So ist das also im Internet….

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