Gelesen: Warum es besser war, dass Pogo nicht fliegen konnte (Thomas Franke)
[singlepic=217,320,240,web20,left]Als JungscharmitarbeiterIn oder KindergottesdienstmitarbeiterIn steht man wöchentlich vor der Aufgabe, den Kindern die Botschaft der Bibel so zu “präsentieren”, dass sie für sich persönlich einen Gewinn daraus ziehen. Schließlich sagte schon Jesus: “Lasst die Kinder zu mir kommen!” Also tun und machen, planen und organisieren wir die tollsten Kinderstunden - und fragen uns manchmal, was dabei denn rauskommt.
Manchmal kann da ein ganz simples Buch dabei helfen. Ein Buch, in dem Tiere zur Sprache kommen. Ein Buch, das auf humorvolle Art und Weise in zwölf Kurzgeschichten Wahrheiten der Bibel so erzählt, dass sie Kinder verstehen können.
Sei es das Kamel Konrad, das durch das Nedelöhr muss, die Lemminge Lemmi. Lammi und Lommi (oder doch Lummi?), die ganz grün hinter den Ohren sind. Oder auch der Pinguin Pogo, der unbedingt fliegen will, dann aber merkt, dass er eine ganz andere und nicht minder bedeutende Begabung hat: das Tauchen.
Beim Lesen der Geschichten musste ich selbst oft schmunzeln und lachen, was ja nicht schlecht ist. Als ich einige der Geschichten einer Gruppe von GrundschülerInnen vorlas, war nicht ganz so viel Gelächter zu hören. Vielleicht lag es auch an der jahreszeitlichen Hitze - aber die ein oder anderen Gags zündeten bei den Kids nicht ganz so gut wie bei mir.
Das ist aber auch das einzige Manko, dass hin und wieder Ausdrücke fallen oder Witze gesponnen werden, die für Kinder nicht ganz leicht zu verstehen sind. Doch ist das die Ausnahme. Alles in allem sind es in der Tat zwölf witzige und kindgerechte Tiergeschichten, welche die Wahrheiten der Bibel auf eine humorvolle aber doch tiefgehende Art und Weise erzählen.
Verlag: Gerth Medien, gebunden 128 Seiten
ISBN: 978-3-86591-307-4
Preis: 7, 95 Euro
Diese Rezension ist auch auf SOUND7.DE erschienen.
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