Gehört: Storm The Gates Of Hell (Demon Hunter).

Date 3. 2. 2008 | von: David Brunner

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Wie habe ich auf dieses Album gewartet. Seit “Summer of Darkness” verfolge ich das kreative Schaffen der Band sehr aufmerksam. “Demon Hunter” ist für mich eine der inspirierendsten und unkonventionellsten Bands, die ich bisher gehört (leider, leider noch nie live) gesehen habe.

Inspirierend deswegen, weil die Texte so dermaßen gut sind, dass man sie sich immer und immer wieder durchlesen und verinnerlichen sollte. Denn meines Erachtens schafft es “Demon Hunter” geistliche Wahrheiten und Tatsachen in einer solch alltäglichen und alles andere als fromm-kanaanäischen Sprache zu umschreiben und zu vermitteln, dass man viel davon lernen könnte, wie man Nichtchristen begegnet und mit ihnen redet….wenn da nicht der mystisch-philosophische Anstrich wäre, der die Texte ein wenig durchzieht. Das macht sie zwar nicht leichter verständlich, aber dafür entstehen immer mehr wunderschöne Bilder und Metaphern. Der Wie-of-kommt-Jesus-in-den-Texten-vor-Detektor wird bei “Demon Hunter” leider eine “0″ anzeigen. Und das ist auch gut so.

Das aktuelle Album “Storm The Gates Of Hell” ist nach Aussagen der Band das “agressivste und atemberaubendste Material an Thrash Metal”, das die Band jemals veröffentlicht hat. So zumindest die Aussage der Band selbst - und da ist was dran. Wie teilweise Bass und Drums abgehen ist schon nciht mehr feierlich. Wie gut, dass bei all dem Geschrei es dann doch auch immer wieder melodiöse, ja fast schon balladeske Parts gibt - wie man es von “Demon Hunter” eben schon gewohnt ist.

Dadurch bekommen die Songs eine ganz eigensinnige Dynamik: erst mal von 0 auf 100 in 3 Sekunden, auf höchstem Level ‘ne Weile rumkloppen um dann mit ruhigen Parts eine Verschnaufspause einzulegen. So zieht sich das durch das Album durch und entwickelt eben eine ganz eigenartige Dynamik, die so typisch ist für die fünf Jungs.

Jetzt mag der ein oder andere vielleicht denken, dass das ein wenig langweilig klingt: der typische “Demon Hunter”-Klang auch auf der neuen Scheibe. Mag sein. Vielleicht wäre ein wenig Abwechslung im Vergleich zu den Alben zuvor gut gewesen. Aber zwei Dinge will ich hier anmerken: a) Immerhin ist “Demon Hunter” seinem Stil treu geblieben und hat nicht plötzlich ‘ne Worship-Platte veröffentlich und b) gibt es jede Menge Raffinessen auf “Storm The Gates Of Hell”. Also kein Grund zum Verzweifeln, sondern zum Reinhören!

2 Kommentare »

  1. Kommentar von Afro am 19. Februar 2008

    Ich find DEMON HUNTER auch sehr geil und bin auch christ.
    Ich finde nur nörgens deutsche übersetzungen zu allen liedern.

    könntest du bitte welchee reinstellen oder links wo ich welche finden kann danke.

  2. Kommentar von lpterritory am 9. März 2008

    Hi, also ich habe eine Demon Hunter Fanpage entworfen und habe viele interessante Informationen in ihr veröffentlicht. Lyrics kommen auch bald.
    http://www.demon-hunter-access.de.vu

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