Eine Woche Schule.
So. Eine Woche »fachfremder Unterricht« liegt hinter mir. Wer die Seite hier hin und wieder gelesen hat, weiß, um was es ging: 7. Klasse Hauptschule: Bestandteile des menschlichen Blutes (Bio), der menschliche Blutkreislauf (Bio), Wortfeld »fliegen« (Deutsch) und nominalisierte Verben (Deutsch). Heute dann endlich war es soweit:
Ich durfte auch mal eine Stunde Reli (Geburt/Kindheit Moses; 3. Klasse) unterrichten. Das war schön. Da fühlt man sich »zuhause«.
Dennoch: dieser »fachfremde Unterricht« hat auch was für sich. Man lernt wirklich enorm viel. Es ist anstrengend - ja. Mitunter fühlt man sich auch leicht überfordert (wie bitteschön bringe ich den Kids bei, was »nominalisierte Verben« sind? Wer weiß es denn von den Lesern hier?
). Aber es war eine tolle Erfahrung.
Nächste Woche geht es dann weiter in Bio mit Vögeln, Fliegen und so weiter. Zum Schluss dann am Freitag wieder Reli.
Eines weiß ich jetzt schon: dieser Schnittpunkt »Kirche und Schule« ist wahnsinnig wertvoll und wichtig. Gerade, wenn man »auf dem Dorf« ist, wo Kirche und Schule (zumindest in den Köpfen) einen gewissen Stellenwert haben. Von daher sehe ich Reliunterricht später nicht als eine Pflichtaufgabe an, sondern als eine riesengroße Chance, die Kids für Jesus zu begeistern. ![]()
So. Ich muss wieder vorbereiten.
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